Gestern sind wir nach einer etwa vierstuendigen Fahrt in unserem Projekt angekommen.
Mein erster Eindruck war vielleicht etwas zu voreingenommen, da mir mein Handy waehrend der Fahrt geklaut wurde, sehr negativ.
Unser Projekt befindet sich im Nichts, es gibt keine Adresse und wir haben Glueck ueberhaut Strom zu haben ( heute schreibe ich aus der "Stadt" Marcala, ein etwa 3 000 Seelen Dorf), wohin wir heute etwa 50 Minuten gelaufen sind.
Wir haben im Projekt zwar unser eigenes Zimmer, welches jedoch zu unserem grossen Misfallen so voller Stechmuecken war, dass wir die erste Nacht mit den anderen Jungs zusammen verbringen mussten, was natuerlich nicht schlimm war, unserer Laune jedoch den letzten Rest gegeben hat.
Ich werde mich nochmal ausfuerhlicher melden, da aber einen unglaubliches Gewitter unsere Stadt gerade heimsucht faellt der Strom im Minutentakt aus und ich hoffe das ich diese Nachricht uerbhaupt posten kann.
Bis Bald
Dienstag, 12. August 2008
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1 Kommentar:
Lieber Niels, dass Du nicht hurra schreist, ist verständlich. Doch Du bist in einem Entwicklungsland und in der Realität erlebt sich das nicht so romantisch wie es von außen vielleicht manchmal erscheint. Versuche das Positive zu suchen: Eure Gemeinschaft, entdecke das Neue, das Andere, bestimmt manchmal Faszinierende. Du bist in einer Welt, in der alles komplett anders ist als Du es bisher erfahren hast. Du bist auf Dich gestellt, ohne Handy, (fast) ohne Anbindung. Aber wir denken an Dich! Ich wünsche Dir viel Kraft, Dich auf das Neue einlassen zu können.
Herzliche Grüße von Erika
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